Produkte im Einsatz

Maco: Flexible, vollintegrierte Produktionszellen für hochpräzise Fenster- und Türenkomponenten

Dieser PR-Bericht wird Ihnen bereitgestellt von Wittmann Battenfeld.

Maschinen von Wittmann Battenfeld – im Vordergrund die zuletzt gelieferten SmartPower 35 mit Insiderzelle und Wittmann 4.0 Integration. (Foto: Wittmann Battenfeld)

Maschinen von Wittmann Battenfeld – im Vordergrund die zuletzt gelieferten SmartPower 35 mit Insiderzelle und Wittmann 4.0 Integration. (Foto: Wittmann Battenfeld)

Die Firma Mayer & Co Beschläge GmbH, ein international renommierter Hersteller von hochpräzisen Komponenten für Fenster und Türen mit Hauptsitz in Salzburg (Österreich), setzt für die Herstellung seiner Kunststoffteile vollintegrierte Produktionszellen von Wittmann Battenfeld, Kottingbrunn, ein. Die servohydraulischen Maschinen der SmartPower-Reihe mit Insiderlösung sind seit Ende 2018 im Produktionswerk in Trieben in Betrieb.

Das Familienunternehmen Mayer & Co Beschläge GmbH wurde 1947 von Lorenz Mayer gegründet und hat seit 1952 seinen Stammsitz in Salzburg. 1994 wurde das Produktionswerk in Trieben eröffnet, wo mittlerweile der größte Teil der Maco-Produktpalette gefertigt wird. Die Maco-Gruppe beschäftigt in Summe 2.600 Mitarbeiter, 870 davon im Werk in Trieben.

Das Produktspektrum besteht aus Komponenten für Fenster, Türen und hochwertige Dreh- und Schiebetüren. Typische Produkte sind Schiebe- und Kippbeschläge, Dichtungen, Bodenschwellen, Fenstergriffe, Kantenverschlüsse, Fensterfalzlüfter, Türschlösser, Zutrittskontrollsysteme und Sensoren. Der Großteil der Produkte geht in den Export. Das Unternehmen beliefert Kunden in der Bauindustrie in über 40 Ländern und bedient sich dazu 15 eigener Niederlassungen, sechs davon mit eigenem Warenlager. Maco setzt zur Herstellung seiner Teile eine Vielzahl von Fertigungsverfahren ein, darunter Stanzen, Druckgießen, Spritzgießen, Fließpressen, Aluminiumgießen, Drehen, Fräsen und andere. Eine Stärke von Maco liegt in der Beherrschung von Oberflächentechnologien, die höchsten Korrosionsschutz bieten. Das von Maco entwickelte Tricoat-Plus-Verfahren ist einzigartig am Markt.

Fensterfalzlüfter, bestehend aus 5 Einzelkomponenten (Foto: Wittmann Battenfeld)

Fensterfalzlüfter, bestehend aus 5 Einzelkomponenten (Foto: Wittmann Battenfeld)

Die Spritzgießtechnik ist im Hauptproduktionswerk in Trieben in der Steiermark angesiedelt. Von dort aus werden alle Montagewerke mit Komponenten bedient. In Trieben werden sowohl Halb- als auch Fertigteile hergestellt. Ein Großteil der dafür erforderlichen Werkzeuge wird im Haus gefertigt. Allein in Trieben sind 60 Werkzeugbauer beschäftigt, die neben Spritzgieß- auch Druckguss- und Stanzwerkzeuge anfertigen. Zum Einsatz kommen alle gängigen Materialien, wobei Polyamid, Polypropylen, POM und ABS den Hauptanteil ausmachen. Für tragende Teile werden Materialien mit bis zu 50 % Glasfaseranteil verarbeitet. Beeindruckend ist die große Artikelvielfalt des Werkes. So werden mehr als 1.800 geometrisch unterschiedliche Spritzgussartikel in Trieben hergestellt. Um den hohen Qualitätsstandards gerecht werden zu können, werden im Werk in Trieben auch Vorab-Simulationen in Form von Füllstudien durchgeführt.

Mit 52 installierten Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich von 250 bis 1.800 kN ist Maco der größte Spritzgießbetrieb in der Region. Die Anforderungen des Unternehmens an die Spritzgießmaschinen ergeben sich aus den hohen Anforderungen an die von Maco produzierten Teile. So werden sehr viele Artikel in großen Mengen mit zum Teil sehr kleinen Geometrien hergestellt, die hochautomatisiert weiterbearbeitet werden. Typische Beispiele dafür sind Fixierteile, von denen mehr als 40 Millionen Stück im Jahr produziert werden. Der Fehleranteil muss demgemäß so niedrig wie möglich gehalten werden. Dies erfordert Maschinen, die hohe Anforderungen an Prozessstabilität und Präzision erfüllen. Aufgrund der großen Teilevielfalt des Unternehmens müssen die Maschinen darüber hinaus auf unterschiedlichste Werkzeuggrößen adaptierbar sein, ohne an Stabilität und Präzision zu verlieren. Daher legt man bei Maco Wert auf die Möglichkeit, das Spritzaggregat der Maschinen mit geringem Aufwand austauschen zu können.

Wittmann Battenfeld ist bereits von Anfang an mit Maschinen im Maco-Werk in Trieben vertreten. Die bereits in den Anfängen gekauften Maschinen laufen zu einem großen Teil noch heute. Aktuell sind 22 der bei Maco installierten Spritzgießmaschinen Battenfeld-Anlagen.

Teileentnahme mit Wittmann Roboter W808 (Foto: Wittmann Battenfeld)

Teileentnahme mit Wittmann Roboter W808 (Foto: Wittmann Battenfeld)

Im Vorjahr wurden drei neue Maschinen der servohydraulischen SmartPower-Reihe an Maco geliefert, eine davon mit 600 kN Schließkraft, die anderen beiden mit 350 kN Schließkraft. Die beiden SmartPower 35 sind zusätzlich mit einer Insiderzelle und Wittmann-4.0-Integration der Roboter und Temperiergeräte ausgestattet. Unter einer Insiderzelle versteht man eine Anlagenzelle mit integriertem Roboter, Förderband und einem fix mit der Maschine kombinierten Schutzgehäuse. Durch diese Lösung wird nicht nur wertvolle Produktionsfläche eingespart. Es ergeben sich noch weitere Vorteile, wie eine Systematisierung des Materialflusses durch eine einheitliche Logistikschnittstelle zur Fertigteilübergabe am Ende der Schließeinheit als auch Kostenvorteile, da alle Gefahrenbereiche bereits ab Werk abgesichert und zertifiziert sind. Über Wittmann 4.0 sind die Roboter W808 und die Temperiergeräte der Serie Tempro plus D in die auf Windows IoT basierende Maschinensteuerung Unilog B8 integriert und können über diese bedient werden.

Christoph Guster, der die gesamte Kunststofftechnik bei Maco leitet, und Manuel Steiner, zuständig für den Kunststoffspritzguss, sind mit den neuen Maschinen sehr zufrieden. Christoph Guster: „Bei den Maschinen handelt es sich um kompakte Produktionszellen, die unsere hohen Anforderungen an Prozessstabilität, Präzision und Flexibilität in jeder Hinsicht erfüllen.“ Auch die Möglichkeit, Maschinen, Roboter und Peripherie in der Wittmann-Gruppe aus einer Hand zu beziehen, werten Christoph Guster und Manuel Steiner als großen Vorteil, nicht zuletzt auch in Hinblick auf die Anlagenvernetzung über Wittmann 4.0, aus ihrer Sicht eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung.

v.l.n.r.: Bernhard Schaufler, Gebietsvertriebsleiter Österreich bei Wittmann Battenfeld, Manuel Steiner, Leiter Kunststoffspritzguss bei Maco, Christoph Guster, Leiter Kunststofftechnik bei Maco, Alfred Schrammel, Kundendienst Wittmann Battenfeld. (Foto: Wittmann Battenfeld)

v.l.n.r.: Bernhard Schaufler, Gebietsvertriebsleiter Österreich bei Wittmann Battenfeld, Manuel Steiner, Leiter Kunststoffspritzguss bei Maco, Christoph Guster, Leiter Kunststofftechnik bei Maco, Alfred Schrammel, Kundendienst Wittmann Battenfeld. (Foto: Wittmann Battenfeld)

Manuel Steiner ist besonders von der hohen Prozessstabilität der Wittmann-Battenfeld-Maschinen angetan, die, wie er sagt, aufgrund des stabilen Produktionsprozesses auch in Geisterschicht, also ohne Anwesenheit eines Maschineneinstellers, produzieren können. Das gilt laut Steiner nicht nur für die neuen, sondern auch für die älteren Battenfeld-Anlagen. Ganz besonders schätzt Manuel Steiner das hohe Niveau des von Wittmann Battenfeld angebotenen Kundendiensts: „Der hervorragende Kundendienst von Wittmann Battenfeld war für uns ein wesentliches Entscheidungskriterium für die Anschaffung der Maschinen der SmartPower-Reihe. Die Reaktionszeiten sind kurz, die Hilfestellung funktioniert sowohl telefonisch als auch vor Ort ausgezeichnet“.

www.wittmann-group.com
www.maco.eu