Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Hexpol TPE: Einsatz von Rezyklaten aus maritimen Abfällen

Der TPE-Compoundeur hat sein Portfolio an thermoplastischen Elastomeren mit recyceltem Inhalt erweitert. Die in den neuen TPEs Dryflex Circular MWR enthaltenen Rezyklate stammen aus ausgedienten Schiffstauen.

Für die MWR-Rohstoffe arbeitet Hexpol TPE, Malmö (Schweden), mit Plastix A/S, Lemvig (Dänemark), zusammen. Das Kunststoffrecyclingunternehmen ist auf die Trennung und Verwertung von Kunststofffaserabfällen aus der maritimen Industrie spezialisiert. Es verarbeitet gebrauchte Fischernetze, Schleppnetze und Seile, die früher im Meer oder auf Mülldeponien gelandet wären, zu hochwertigen und neuwertigen Rohstoffen.

Die TPEs Dryflex Circular MWR sind in den Härtegraden 40 Shore A bis 50 Shore D mit 10 bis 60 % Recyclinganteil und in den Farben Schwarz, Blau, Grün und Mint erhältlich.

Ausgediente Schiffstaue sind die Basis für die TPEs der Reihe Dryflex Circular MWR. (Foto: Hexpol TPE)

Ausgediente Schiffstaue sind die Basis für die TPEs der Reihe Dryflex Circular MWR. (Foto: Hexpol TPE)

Die neuen Materialien sind Teil des Dryflex-Circular-Portfolios, das auch kundenspezifisch entwickelte Materialien mit Post-Consumer- und Post-Industrial-Rezyklat enthält. Dryflex Circular TPEs sind in geschlossenen Kreislaufsystemen recycelbar.

„Wir suchen ständig nach neuen Rezyklatquellen, um die Abkehr von Neumaterialien zu unterstützen“, erklärt Jill Bradford, Global Marketing Manager bei Hexpol TPE. „Was uns an der Zusammenarbeit mit Plastix gereizt hat, waren die Kontrollverfahren und die Qualität ihrer Produkte sowie die Tatsache, dass ihre Arbeit auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Sie haben eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt, um Daten über den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu liefern.“

www.hexpolTPE.com
www.plastixglobal.com