Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Husky: Werkzeugregelung auf neuem Level

Mit einem neuen Algorithmus erreicht der Maschinenbauer eine höhere Geschwindigkeit, Genauigkeit, Präzision und Reproduzierbarkeit seiner Werkzeugregelungen Altanium.

Die Software Advanced Reasoning Technology (ART 2.0) von Husky, Bolton (Ontario/Kanada), beinhaltet neue Autotuning- und Aufheizstrategien, die eine höhere Leistung direkt nach dem Auspacken ermöglichen. Es liefert durchgängig eine hohe Genauigkeit und Regelpräzision, wodurch die Schwankungen im Spritzgießprozess von Schuss zu Schuss und von Form zu Form reduziert werden. Testergebnisse von Husky zeigen, dass ART 2.0 bis zu 42 % schnellere Aufheizzeiten bei 30 % weniger Energieverbrauch ermöglicht.

„Wir haben unsere Steuerungstechnologie auf ein neues Niveau gehoben“, so Aurelien Bastien, Präsident von Husky für Heißkanäle, Steuerungen und Medizintechnik. „Die neue Abstimmungs- und Steuerungslösung erhöht die Leistung, steigert die Produktivität und wirkt sich erheblich auf das Endergebnis eines Spritzgießers aus.“

ART 2.0 umfasst zwei sich ergänzende Heizlösungen, die die ursprüngliche ART-Classic-Regelung von Husky verbessern. Die primäre Heizstrategie ist UniStart, die eine gleichmäßige und homogene Erwärmung bietet und gleichzeitig eine gleichmäßige Wärmeausdehnung der Komponenten im Heißkanal fördert. UniStart findet das passende Gleichgewicht zwischen der Anwendung, der vollen Leistung auf die langsamste Heizzone und der Steuerung des Überschwingens, um die Aufheiz- und Stabilisierungszeit zu verringern.

Eine Ergänzung zu UniStart ist AltaStart, ein zum Patent angemeldeter Algorithmus, der die Aufheizung so staffelt, dass alle Zonen gleichzeitig die Prozesstemperatur erreichen. Die Zonen mit geringerer Masse werden erst zum letztmöglichen Zeitpunkt mit Strom versorgt, wodurch die Verweilzeit des Materials verkürzt und der Abbau in Bereichen wie den Düsen mit geringerem Schmelzvolumen verringert wird. AltaStart reduziert auch den Energieverbrauch, indem die am schnellsten reagierenden Zonen, wie z. B. die Spitzen, zuletzt auf Temperatur gebracht werden.

ART 2.0 bietet außerdem Funktionen zur automatischen Abstimmung, die ein hohes Maß an Kontrolle mit geringer oder gar keiner Benutzerinteraktion gewährleisten. Es verwendet individuell einstellbare P-, I- und D-Werte für die Auswahl während der Autotuning-Routine und begrenzt so die Lücken, in die eine Zone bei der Ein-Parameter-Methode fallen kann.

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