Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Sikora: Zwei Premieren zur Dimensionsmessung von Rohren

Für besonders große und besonders kleine Rohre stehen ab sofort aus der Centerwave 6000-Familie zwei neue Modelle für die Online-Messung der Wanddicke, des Innenprofils und Durchmessers sowie der Ovalität über den gesamten Umfang von Kunststoffrohren zur Verfügung.

Das Centerwave 6000/1200 eignet sich für Rohre im Durchmesserbereich von 250 bis 1.200 mm und begegnet damit den gezielten Anforderungen von Großrohrherstellern. „Das neue Modell lässt sich durch seine schlanke Bauform leicht in die Produktionslinie integrieren und ist insbesondere für Extrusionslinien geeignet, in denen Rohrdurchmesser von bis zu 1.000 und 1.200 mm gefertigt werden“, sagt Christian Schalich, Head of Sales – Hose & Tube.

Weltpremiere feiert das Centerwave 6000/1200 für die Vermessung von Großrohren von bis zu 1.200 mm. (Foto: Sikora)

Weltpremiere feiert das Centerwave 6000/1200 für die Vermessung von Großrohren von bis zu 1.200 mm. (Foto: Sikora)

In der Linie unterstützt das System eine unmittelbare Zentrierung, eine lückenlose, verlässliche Qualitätskontrolle sowie eine optionale automatische Regelung. Alle Modelle dieser Geräteserie zeichnen sich durch ihr innovatives Messprinzip basierend auf Millimeterwellen-Technologie aus. Die Bedienung erfolgt intuitiv per Knopfdruck. „Einmal aktiviert, erhält der Bediener sofort kontinuierliche und präzise Messwerte – ohne Voreinstellung der Produktparameter, ohne Einfluss eines Koppelmediums (Wasser) und ohne jegliche Kalibrierung“, erläutert Schalich weiter. Um dies sicherzustellen, bestimmt das Messsystem automatisch den exakten Brechungsindex des Materials an der Messposition. „Patentiert und daher einzigartig ist die kontinuierliche Messung eines sehr wichtigen Kennwertes der Rohrwand: des Brechungsindexes des Materials. Mit dessen Hilfe können sowohl die Wanddicke als auch der Außendurchmesser präzise bestimmt werden, ohne das Messsystem zu kalibrieren.“ Direkt nach dem Vakuumtank erfolgt durch Kenntnis des Brechungsindex neben der Messung bereits eine genaue Vorhersage der zu erwartenden Wanddicken- und Durchmesserwerte, die nach dem Erkalten am Ende der Extrusionslinie zu erwarten sind. Eine manuelle Eingabe des Brechungsindex bei Änderung der Produktionsbedingungen ist durch dieses Verfahren zu keiner Zeit erforderlich. „Das Centerwave 6000 überzeugt vor allem aufgrund der Vorteile, die sich mit der Technologie für den Extrusionsprozess ergeben“, erklärt Schalich. Die „One-Button-Operation“ schließt Fehlbedienungen aus, Sollmaße werden schnell erreicht, Anfahrschrott wird vermieden, höchste Qualität sichergestellt und Prozesse optimal beherrscht.

Für kleine Rohrdurchmesser zwischen 50 und 250 mm steht ab sofort das kleinste Modell der Familie zur Verfügung. (Foto: Sikora)

Für kleine Rohrdurchmesser zwischen 50 und 250 mm steht ab sofort das kleinste Modell der Familie zur Verfügung. (Foto: Sikora)

War die Millimeterwellen-Technologie von Sikora bisher eher für die Vermessung größerer Rohre bekannt, so feiert auf der K die kleine Schwester, das Centerwave 6000/250, für Rohrdurchmesser von 50 bis 250 mm ebenfalls Premiere. Es ermöglicht durch seine automatische Anpassung der Rotationsgeschwindigkeit eine 100 % Messung der Wandstärke sowie die Bestimmung von Durchmesser und Ovalität für Rohre mit Wandstärken ab 1,5 mm. Wie alle Centerwave-Geräte ist auch dieses mit einem Transceiver ausgestattet, der kontinuierlich in 360 Grad um das Produkt rotiert. Dabei wird die Rotationsgeschwindigkeit des Transceivers automatisch an die Liniengeschwindigkeit angepasst und sorgt damit für eine 100 % lückenlose Qualitätskontrolle, so das Unternehmen.

www.sikora.net

Dieser Anbieter stellt auf der K 2022 in Düsseldorf in Halle
						10 am Stand 10-F14 aus
Halle: 10
Stand: 10-F14