Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Witosa: Erste additiv gefertigte einteilige Heißkanaldüse entsteht mittels 3D-Druck im SLM-Verfahren

Torsten Glittenberg präsentiert die erste additiv gefertigte einteilige Heißkanaldüse von Witosa, die mittels 3D-Druck im SLM-Verfahren entsteht. (Foto: K-AKTUELL.de)

Torsten Glittenberg präsentiert die erste additiv gefertigte einteilige Heißkanaldüse von Witosa, die mittels 3D-Druck im SLM-Verfahren entsteht. (Foto: K-AKTUELL.de)

Unter dem Markennamen Monolith präsentiert die Witosa GmbH, Frankenberg, auf der Fakuma 2021 die erste additiv gefertigte einteilige Heißkanaldüse. „Mittels 3D-Druck im SLM-Verfahren wird ein Düsenrohling erstellt, der zur Heißkanaldüse weiterverarbeitet wird. Durch die gestalterischen Möglichkeiten des 3D-Drucks sind Geometrien und Isolationsräume realisierbar, die eine überlegene Homogenität des Temperaturprofils gegenüber marktüblichen mehrteiligen Düsen erzeugen. Dadurch kann sich die Monolith-Düse perfekt an die Vorgaben und Prozesse der Kunden anpassen und eignet sich insbesondere für technisch anspruchsvoll zu verarbeitende Kunststoffe“, so CEO Torsten Glittenberg.

Die intelligente Hexagon-Technologie, welche mittels Bionik auf den Monolith übertragen wurde, ermöglicht eine gewichtsoptimierte Bauweise bei maximaler Steifigkeit. Dem Umweltbewusstsein, welches das Unternehmen seit Jahren lebt, wird bei bestmöglicher Nutzung des Metallpulvers Schicht für Schicht bereits in der Herstellung Sorge getragen.

Für den Anwender haben die neuen Heißkanaldüsen zudem einen sehr effizienten Effekt. Das geringe Gewicht in Kombination mit dem Isolations- und Wärmeleitsystem sorgt nicht nur für eine enorm gute und schnelle Regelbarkeit, sondern auch für eine enorme Reduktion des Energieverbrauchs. So ist die installierte elektrische Leistung je Heißkanaldüse deutlich reduziert worden und je nach Anwendung und Einsatzbereich können Einsparungen bis zu 35 Prozent bei der Produktion gegenüber konventionellen Heißkanaldüsen erwirtschaftet werden. Dies reduziert Produktionskosten und verringert den CO2-Footprint.

Die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) durch Algorithmen modifizierten und 3D-gedruckten Düsenrohlinge in den Durchmessern 16, 20, 22 und 24 sind in den Längen frei wählbar. Dabei passen sich Isolationsräume, Wärmeleitung und Technologie innerhalb der Düse immer perfekt an die Kundenanforderung an und geben dem Anwender somit das maximale Verarbeitungsfenster. Eine individuelle Anpassung der Düsenlängen und Schmelzeaustritte in den Varianten 1-Loch, 2-Loch oder 3-Loch erfolgt zudem anhand der Prozessvorgaben.

Einen weiteren Vorteil für den Anwender bietet die auf den Schaft gedruckte, bewegliche Befestigungsmutter. Monolith-Düsen sind dadurch ohne ein Abkabeln demontierbar und können beliebig rotatorisch ausgerichtet werden. So können die Schmelzeaustritte rotatorisch frei und wiederholbar positioniert werden. Durch Ausrichtung der Düsen kann somit eine noch gleichmäßigere Füllung bei hochfachigen Heißkanalsystemen oder aber eine Orientierung passend zu einem Unterverteiler ermöglicht werden.

Alle schmelzeführenden Kanäle und Anlagenflächen werden durch spanende Bearbeitung auf höchste Oberflächengüte gebracht. Festigkeitswerte und Standfestigkeit im Schaftbereich stehen marktüblicher Heißkanaldüsen in keiner Weise nach. Im Gegenteil: Das Materialrohr besticht durch extrem hohe Härte und Zugfestigkeit, die Spitze brilliert mit optimaler Wärmeleitung und hoher Abrasionsfestigkeit. Denn Monolith-Heißkanaldüsen sind einteilig, bestehen aber keineswegs nur aus einem Grundmaterial. Die einteilige Bauweise ohne Gewindehülse oder austauschbarer Düsenspitze ist zwangsweise leckagesicher.

Die neue Düsenbaureihe bietet dem Anwender eine garantierte Verschleißfestigkeit bei Spritzdrücken bis 2.000 bar auch bei gefüllten Kunststoffen. 3D-Nachdruck der Düsespitze im Verschleißfall statt kostenintensiver Ersatzteilbeschaffung, trägt zur maximalen Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit der Monolith-Düse bei.

www.witosa.de

Dieser Anbieter stellt auf der Fakuma 2021 in Friedrichshafen in Halle
						A2 am Stand A2-2208 aus
Halle: A2
Stand: A2-2208

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