Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

BASF: PPSU für sichere und stabile Babyflaschen

Der japanische Babyartikelhersteller Zoom T setzt Das PPSU Ultrason P für die Herstellung seiner Babyflaschen der Marke Dr. Bétta ein. (Foto: BASF)

Der japanische Babyartikelhersteller Zoom T setzt Das PPSU Ultrason P für die Herstellung seiner Babyflaschen der Marke Dr. Bétta ein. (Foto: BASF)

Der japanische Babyartikelhersteller Zoom T, Tokio, setzt das Polyphenylsulfon Ultrason P der BASF, Ludwigshafen, für die Herstellung seiner Babyflaschen der Marke Dr. Bétta ein. Das PPSU erfüllt die strengen Anforderungen von Zoom T an die sichere und einfache Handhabung der gebogenen Babyflaschen: Ultrason P 3010 nat ist für den Lebensmittelkontakt zugelassen und bringt eine hohe Festigkeit, chemische Beständigkeit sowie Heißdampfbeständigkeit bis zu 180 °C mit. Damit sind die Babyflaschen sicher im Gebrauch, dabei leicht und stoßfest. Sie können ohne Qualitätseinbußen bei den mechanischen und optischen Eigenschaften über einen langen Zeitraum verwendet werden: Das transparente, leicht honiggelbe Ultrason P 3010 übersteht problemlos die Sterilisation in der Mikrowelle oder in sehr heißem Wasser. Das BASF-PPSU ermöglicht die besondere Geometrie der Bétta-Babyflaschen, da es auch für das Extrusionsblasformen geeignet ist. Aufgrund der besseren Schmelzestabilität im Extrusionsprozess hebt sich Ultrason P 3010 von handelsüblichem PPSU ab, das für die Herstellung von Babyflaschen verwendet wird.

„Wir wissen, dass Ultrason aufgrund seiner hervorragenden Qualität auch in sensitiven Anwendungen bis hin zu medizinischen Geräten verwendet wird. Deshalb verlassen wir uns auf das Material, da wir maximale Sicherheit für unsere Bétta-Babyflaschen anstreben“, sagt Tomoko Kawai, Vorstandsvorsitzender von Zoom T. „Das einzigartige PPSU ermöglicht eine einfache Handhabung unserer Flaschen, sie sind lange haltbar, hoch-belastbar und leicht – perfekt für vielbeschäftigte Mütter und Väter. Außerdem können wir mit Ultrason P die asymmetrische Geometrie unserer Bétta-Flaschen gut im Extrusionsblasformen umsetzen. Das ist wichtig, da dieses Design dafür sorgt, dass Babies beim Stillen keine Luft verschlucken und so keine Ohrentzündungen oder Koliken bekommen.“

Beim Extrusionsblasformen wird die Kunststoffschmelze zu einem schlauchartigen Vorformling durch eine Düse extrudiert. Dieser wird in einem Werkzeug durch Innendruck aufgeblasen, legt sich an die Wand des Werkzeugs an und bildet so seine Form aus. Durch dieses flexible Verfahren sind auch komplexe Geometrien mit verschiedenen Wandstärken und Designs möglich. Das mittel-viskose Ultrason P 3010 nat ist für dieses Verfahren besonders geeignet, da es eine inhärent hohe Schmelzestabilität aufweist: So bleibt der heiße und lange Schlauch auch in der Nähe der Düse stabil und kann gleichmäßig blasgeformt werden.

„Sicherheit und Gesundheit sind zentrale Aspekte bei der Herstellung von Babyflaschen, aber auch von Trinkflaschen für Erwachsene“, sagt Georg Graessel vom globalen Business Development Ultrason der BASF. „Ultrason ist der ideale Werkstoff für solche Flaschen, denn es trägt zu einem sicheren Gebrauch bei, kann für heiße oder kalte Getränke eingesetzt werden und bleibt lange stabil. Aufgrund der zahlreichen Designmöglichkeiten bei Farbe und Form sowie der unterschiedlichen Verarbeitungsmöglichkeiten in Spritzguss oder Extrusion kann es z. B. auch zur Herstellung von Trinkflaschen im Sport oder von Mehrwegflaschen für grünen Tee verwendet werden, denen man in vielen asiatischen Ländern überall begegnet.“

www.ultrason.basf.com

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