Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Deguma: Neuer Antrieb macht Walzwerke wartungsfreundlicher

Auf einen geringen Wartungsaufwand und eine gute Erreichbarkeit der einzelnen Bauteile hat Deguma seine Neumaschinen der neo-Reihe ausgelegt. (Foto: Deguma)

Auf einen geringen Wartungsaufwand und eine gute Erreichbarkeit der einzelnen Bauteile hat Deguma seine Neumaschinen der neo-Reihe ausgelegt. (Foto: Deguma)

Deguma, Geisa, stellt auf der DKT in Nürnberg seine Walzwerke der neo-Reihe mit einem moderneren Antriebskonzept vor. Bei dieser zweiten Generation befindet sich das Getriebe nicht länger im Walzenständer, sondern ist direkt an den Walzenzapfen angeflanscht. Dadurch werden nicht nur Antriebsrad und teure Verschleißteile obsolet. Die einzelnen Bauteile sind bei Wartungen oder Reparaturen auch einfacher zugänglich.

Das Unternehmen bietet drei Ausführungen der neo-Walzwerke vom Standardmodell bis zur Variante mit größtmöglicher Individualisierung. Die basic-, plus- und premium-Modelle arbeiten energieeffizient und sind kompakt in ihrer Bauweise. Die jüngsten Verbesserungen der basic-Neumaschinen sollen zudem den Wartungs- und Reparaturaufwand minimieren.

Der neue Antrieb der Baureihe 2.0 befindet sich direkt an den Walzenzapfen. (Foto: Deguma)

Der neue Antrieb der Baureihe 2.0 befindet sich direkt an den Walzenzapfen. (Foto: Deguma)

Bei der neuen Generation bewegt sich Deguma weg vom klassischen Aufbau der Walzwerke. Das Getriebe ist nicht mehr im Walzenständer untergebracht. Stattdessen befindet sich der effizientere Antrieb der Baureihe 2.0 außen an den Walzenzapfen. Dadurch entfällt das große Antriebsrad, das im Bedarfsfall ein teures Verschleißteil darstellt. Das Walzwerk baut zwar minimal breiter, jedoch sind die einzelnen Komponenten im Falle einer Wartung einfach zugänglich. „Bei dem Update der neo-Walzwerke haben wir das Hauptaugenmerk auf die Wartungsfreundlichkeit und den Austausch des Antriebes gelegt. So läuft die Maschine noch ruhiger und es kommt zu weniger Vibrationen. Erfahrungsgemäß ist die schnelle und unkomplizierte Erreichbarkeit der einzelnen Bauteile entscheidender als die letzten Prozentpunkte Platzoptimierung“, sagt Sebastian Bein, Vertriebsleiter bei Deguma.

Der Maschinenbauer setzt bei dem Update seiner Neumaschinen nach wie vor auf hohe Qualität der Bauteile nach Made-in-Germany-Standards. Die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten soll die Lieferzeiten so kurz wie möglich halten und nachhaltige Lieferketten sicherstellen. „Wir arbeiten bereits dem Lieferkettengesetz vor und wählen unsere Lieferanten nach den Grundsätzen unseres Verhaltenskodex aus. Damit werden wir nicht nur unserem Anspruch an die Qualität gerecht. Wir wollen unseren Kunden auch garantieren, dass sich die Lieferanten entlang der Lieferkette ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt, Mensch und Zukunft bewusst sind“, resümiert Bein.

www.deguma.com

Deguma auf der DKT 2022:
Halle 9, Stand 527