Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Hexpol TPE: Soft-Touch-Haut für Therapieball

Der Therapieball soll kognitive und motorische Fähigkeiten auf spielerische Weise fördern. (Foto: icho systems)

Der Therapieball soll kognitive und motorische Fähigkeiten auf spielerische Weise fördern. (Foto: icho systems)

Ein TPE der Marke Mediprene von Hexpol TPE, Malmö (Schweden), kommt für die Außenhaut eines Therapieballs von icho iystems GmbH, Duisburg, zum Einsatz.

Visuelle, auditive und kinästhetische Therapie – alle Sinne werden mit dem Therapieball ichó stimuliert und aktiviert. Er wurde entwickelt, um kognitive und motorische Fähigkeiten auf spielerische Weise zu fördern. Je nach Anwendung kann ichó mit farbigen Lichtern, Vibrationen, Geräuschen oder Musik reagieren. Die Reaktionen sind individuell an die Bedürfnisse des Benutzers anpassbar. Aktuelle Anwendungsgebiete sind Menschen mit Demenz und Kinder, mit besonderem Fokus auf das Lernen für Menschen mit Autismus.

Der Ball besteht aus einer spritzgegossenen Außenhaut, in der die Beleuchtung, der Lautsprecher, die Sensoren und die Elektronik untergebracht sind. Mediprene TPE wurde aufgrund seiner Soft-Touch-Haptik und der guten Lichtdurchlässigkeit ausgewählt. Außerdem sollte das Material leicht zu reinigen sein. Mediprene-TPEs sind beständig gegen die gängigsten Reinigungsflüssigkeiten, die im Gesundheitswesen verwendet werden.

Als Medizinprodukt ist der ichó-Therapieball speziell für den Einsatz im medizinischen Kontext entwickelt worden; daher war ein medizinisch geeignetes Material erforderlich. Repräsentative Mediprene-TPE-Materialien wurden auf Zytotoxizität nach ISO 10993-5 und auf Biokompatibilität nach ISO 10993-10 (Intrakutane Reaktivität) sowie ISO 10993-11 (Akute systemische Toxizität) und USP Class VI getestet. Mediprene-Materialien sind latexfrei, was das Risiko von allergischen Reaktionen reduziert. In ISO-konformen Tests Sensibilisierung und Reizung wurde für eine repräsentative Mediprene-Mischung gezeigt, dass sie kein Sensibilisierungspotenzial hat und als Nichtsensibilisator eingestuft wird.

Samantha Scharf, Marketing und Vertrieb bei icho systems, erklärt: „Für uns war es wichtig, mit medizinischem Material zu arbeiten, und hier hatten wir die entsprechenden Voraussetzungen. Schon beim ersten Kontakt wurden wir ausführlich über die Materialmöglichkeiten informiert. Auch auf Rückfragen gab es eine schnelle und gute Antwort. Neben dem eigenen Produktportfolio von Hexpol war die Beratung immer gut und schnell, so dass die Zeit bis zur endgültigen Produktion sehr kurz gehalten werden konnte.“

Seit seiner Einführung hat der ichó-Therapieball bereits eine Liste von Auszeichnungen in Deutschland und Europa für sein neuartiges Design und seine soziale Wirkung gesammelt.

www.hexpolTPE.com
www.icho-systems.de

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