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Lanxess: Sichere Einfärbung von Biokunststoffen

Im Lanxess-Labor wird von Eisenoxidpigmenten der Marke Colortherm der Schwermetallgehalt ermittelt. (Foto: Lanxess)

Im Lanxess-Labor wird von Eisenoxidpigmenten der Marke Colortherm der Schwermetallgehalt ermittelt. (Foto: Lanxess)

Lanxess, Köln, unterstützt Masterbatchhersteller bei der Formulierung von farbigen, biologisch abbaubaren Kunststoffen mit Pigmentanalysen. Durch diesen Service des Geschäftsbereiches Inorganic Pigments (IPG) erhalten diese eine Empfehlung, wie hoch die maximale Pigmentkonzentration von Eisenoxidpigmenten der Marke Colortherm in schwermetallarmen Rezepturen von Biokunststoffen sein darf.

„Grundsätzlich sind unsere Colortherm-Eisenoxidpigmente für die Einfärbung kompostierbarer Kunststoffe sehr gut geeignet. Die Dekomposition des Polymers wird nicht beeinflusst“, betont Stefano Bartolucci, Global Market Segment Manager Plastics bei IPG. „Basierend auf der empfohlenen Pigmentdosierung kann der Masterbatcher mit der Entwicklung individueller Rezepturen für eingefärbte biologisch abbaubare Kunststoffe sofort beginnen – es ist kein teures Pigmentscreening notwendig“, erklärt Bartolucci. Mit den Eisenoxidpigmenten der Marke Colortherm, die laut Lanxess nahezu frei von Schwermetallen sind, lassen sich die Grenzwerte für biologisch abbaubare Kunststoffe auch bei hohem Pigmentanteil sicher einhalten.

Aufgrund von reglementierten Schwermetallgehalten können bestimmte Pigmentklassen nicht für die Einfärbung von biologisch abbaubaren Kunststoffen aus erneuerbaren Ressourcen oder aus fossilen Ressourcen verwendet werden. Das betrifft beispielsweise nickel-, chrom- oder kupferbasierte Pigmente.

Schwermetallgrenzwerte leichter einhalten

Die weltweite Produktionskapazität für biobasierte Kunststoffe wächst jährlich um 7 %. Dazu zählen nicht-biologisch abbaubare Kunststoffe aus natürlichen Rohstoffen sowie biologisch abbaubare Kunststoffe aus fossilen oder erneuerbaren Ressourcen. Im Jahr 2025 sollen Schätzungen von Lanxess zufolge jährlich rund 2,8 Mio. t Biokunststoffe hergestellt werden, davon werden 1,8 Mio. t biologisch abbaubar sein. Treiber für diese Entwicklung sind unter anderem die Mikroplastik-Diskussion, der Wunsch nach Ressourcensicherheit und die Plastikmüll-Politik in vielen Ländern.

Produkte mit grünem Image, Recyclingfähigkeit oder Kompostierbarkeit liegen im Trend und bringen große Veränderungen in der Industrie mit sich. Denn ein biologisch abbaubarer Kunststoff muss beim Verkauf in vielen Regionen die jeweils für die Nutzung geltende Norm erfüllen. Es gibt verschiedene Regulierungsrichtlinien, darunter die europäische Norm EN 13432:2000 und die in den USA geltende ASTM D 6400. Diese Spezifikationen umfassen Kunststoffe und daraus hergestellte Produkte, die für die Kompostierung in kommunalen und industriellen aeroben Kompostieranlagen vorgesehen sind. Mit Colortherm lassen sich laut Lanxess beide Normen entsprechend der Empfehlung problemlos einhalten.

Umfangreiches Angebot für die Einfärbung von Kunststoffen

Die anorganischen Pigmente von Lanxess finden breite Anwendung bei der Einfärbung von Kunststoffanwendungen. „Unsere Pigmente können die Eigenschaften von Kunststoffen verbessern, sie kosteneffizienter machen und mehr Flexibilität in die Produktion bringen. Darüber hinaus können unsere Anwendungstechniker weltweit Kunden bei der Problemlösung unterstützen“, betont Bartolucci. Das Unternehmen verfügt über ein globales Netzwerk von modern ausgestatteten Laboratorien und anwendungstechnische Einrichtungen in allen Regionen.

Die Eisenoxidpigmente der Marke Colortherm von Lanxess sind in den Farben Rot, Gelb, Braun und Schwarz sowie vielen Zwischentönen erhältlich. Sie sind kennzeichnungsfrei und nicht als Gefahrstoff eingestuft.

www.bayferrox.com
www.lanxess.de

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