23.04.2018
Freudenberg Sealing Technologies

TPE reduziert Kraftstoffpermeation

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Lesedauer: 2 Minuten.

Das von Freudenberg Sealing Technologies, Weinheim, für Kraftstoffleitungen entwickelte TPE-Compound FluoroXprene reduziert die Permeation von Kraftstoffdämpfen durch die Wandung der Zuleitungen. Diese Permeation trägt ebenfalls zum Schadstoffausstoß eines Kraftfahrzeugs bei, […]

Leitungen aus FluoroXprene reduzieren die Kraftstoffpermeation. (Abb.: Freudenberg)

Leitungen aus FluoroXprene reduzieren die Kraftstoffpermeation. (Abb.: Freudenberg)

Das von Freudenberg Sealing Technologies, Weinheim, für Kraftstoffleitungen entwickelte TPE-Compound FluoroXprene reduziert die Permeation von Kraftstoffdämpfen durch die Wandung der Zuleitungen.

Diese Permeation trägt ebenfalls zum Schadstoffausstoß eines Kraftfahrzeugs bei, wird aber häufig bei der Betrachtung der Gesamtemissionen außer Acht gelassen. FluoroXprene reduziert entweichende Kraftstoffdämpfe in die Atmosphäre durch die Wandung der Kraftstoffschläuche auf einen Bruchteil der üblichen Mengen. Und das nicht nur bei Standard-Kraftstoffen – auch die aggressiven, alternativen Kraftstoffe auf Pflanzenbasis wie E10 oder E85 werden sicher eingedämmt. FluoroXprene optimiert zudem die Sicherheit in Kraftstoffsystemen. Die elektrische Leitfähigkeit des Werkstoffs unterstützt die Absicherung des Kraftstoffsystems gegen statische Entladung.

Schon seit einiger Zeit laufen Versuche, sogenannte FKM/TPE-Materialien im Bereich Automotive einzusetzen. Mit FluoroXprene ist es den Dichtungsexperten von Freudenberg gelungen, ein prozessfähiges Compound zweier hochfluorierter Werkstoffe zu entwickeln. Dabei wird die hohe chemische Resistenz von Fluorkautschuk (FKM) mit der leichten Verarbeitbarkeit von thermoplastischen Elastomeren (TPE) verbunden.

FluoroXprene hat aufgrund seiner Eigenschaften auch Potenzial für neue Lösungen über die Anwendung für Kraftstoffschläuche hinaus. Durch veränderte Anteile der beiden Komponenten beziehungsweise der Bestandteile lassen sich die Produkteigenschaften an eine Vielzahl komplexer Anforderungsprofile anpassen. Da sich der neue Werkstoff sehr gut verarbeiten lässt, kann er in einem neuen Fertigungsverfahren zum Einsatz kommen, das Freudenberg Sealing Technologies entwickelt hat. Es vereint bewährte Spritzgießtechnik mit einer aus Einzelkavitäten bestehenden Werkzeugkonstruktion, spart Material und Energie und hilft anfallenden Abfall zu reduzieren.

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