Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Arburg: Im Werkzeug montierte, kosteneffiziente 2K-Leichtgewichte

Auf der K 2022 zeigt der Maschinenbauer am Beispiel von Luer-Konnektoren für die Pharmaindustrie, wie sich durch Funktionsintegration Zeit und Kosten sparen lassen. Die 0,25 g leichten 2K-Verschlüsse entstehen im 4+4fach-Werkzeug von Braunform auf einer 1.600-kN-Spritzgießmaschine Allrounder More.

Beim Spritzgießen der Luer-Konnektoren auf einem Allrounder More 1600 sind Fingerspitzengefühl und Präzision gefragt: Das Schussgewicht der weichen TPE-Komponente beträgt nur 0,05 g. (Foto: Arburg)

Beim Spritzgießen der Luer-Konnektoren auf einem Allrounder More 1600 sind Fingerspitzengefühl und Präzision gefragt: Das Schussgewicht der weichen TPE-Komponente beträgt nur 0,05 g. (Foto: Arburg)

Beim Spritzgießen gebrauchsfertiger Luer-Konnektoren sind Fingerspitzengefühl und Präzision gefragt: Das Teilegewicht von PP- und TPE-Komponente beträgt nur 0,2 bzw. 0,05 g. Vier servoelektrische Achsen der Arburg-Schwester AMKmotion steuern die internen Werkzeugabläufe für Core-Back, Anheben des Deckels, Verdeckeln der Verschlüsse und Ausschrauben der Luer-Gewinde. Die kompakte Bauweise ermöglicht eine hohe Kavitätenzahl auf engem Raum.

Die modulare und produktionseffiziente Baureihe More ist speziell für das Mehrkomponenten-Spritzgießen ausgelegt. Die Allrounder More lassen sich flexibel an die jeweiligen Kunden- und Marktbedürfnisse anpassen. Sie bieten mehr Platz für größere Werkzeuge und nutzbaren Auswerfer-Hub, mehr Modularität im Aufbau sowie Bedienkomfort und einfache Wartung.

Auf der K 2022 fertigt ein Allrounder More mit 1.600 kN Schließkraft Luer-Konnektoren aus PP und TPE. Die Mehrkomponenten-Maschine lässt sich flexibel mit linearen und Mehr-Achs-Robotern automatisieren. (Foto: Arburg)

Auf der K 2022 fertigt ein Allrounder More mit 1.600 kN Schließkraft Luer-Konnektoren aus PP und TPE. Die Mehrkomponenten-Maschine lässt sich flexibel mit linearen und Mehr-Achs-Robotern automatisieren. (Foto: Arburg)

Industrieroboter über Gestica-Steuerung programmieren

Bei der Messeanwendung wird erstmals ein Yaskawa Sechs-Achs-Roboter präsentiert, der sich direkt über die Gestica-Steuerung programmieren lässt. Der steuerungstechnisch integrierte Industrieroboter erweitert das Automationsprogramm von Arburg. Bei der Messeanwendung entnimmt er die Fertigteile und führt sie einer Kameraprüfung zu, bevor sie nach Kavitäten getrennt abgelegt werden.

www.arburg.com

Dieser Anbieter stellt auf der K 2022 in Düsseldorf in Halle
						13 am Stand 13-A13 aus
Halle: 13
Stand: 13-A13