20.10.2017
Albis Plastic

Investition in CFK-Technologie

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Lesedauer: 2 Minuten.

Die Albis Plastic GmbH, Hamburg, übernimmt zum Jahresbeginn 2018 die Wipag-Gruppe, Spezialist für die Aufbereitung und Herstellung spritzgießfähiger carbonfaserbasierter Compounds mit Standorten in Neuburg (Donau) und Gardelegen. „Wir haben mit […]

Philip O. Krahn, CEO Albis Plastic, auf der Fakuma. (Foto: K-AKTUELL)

Philip O. Krahn, CEO Albis Plastic, auf der Fakuma. (Foto: K-AKTUELL)

Die Albis Plastic GmbH, Hamburg, übernimmt zum Jahresbeginn 2018 die Wipag-Gruppe, Spezialist für die Aufbereitung und Herstellung spritzgießfähiger carbonfaserbasierter Compounds mit Standorten in Neuburg (Donau) und Gardelegen.

„Wir haben mit Albis Plastic einen Partner gefunden, dem Innovation und Nachhaltigkeit genauso wichtig sind wie uns“, sagt Peter Wiedemann, Gründer und Geschäftsführer der Wipag-Gruppe. „Damit ist die Weiterentwicklung unserer ressourcenschonenden Technologien und unserer Unternehmensgruppe gesichert.“

Albis Plastic, der Hamburger Distributeur und Compoundeur technischer Thermoplaste, investiert damit weiter in seine Recyclingaktivitäten. Dank der Recyclingtechnologie von Wipag lassen sich Carbonfaser-Zuschnitte, die unter anderem aus der Automobilindustrie stammen, wieder aufbereiten und zu carbonfaserverstärkten Compounds granulieren. Zukünftig wird Albis CFK-Materialien auf Polypropylen- und Polyamidbasis anbieten.

Die PP-CF-Compounds zeichnen sich durch eine hohe Steifigkeit bei gleichzeitig geringer Dichte aus. Dadurch wird gegenüber hochgefüllten glasfaserverstärkten PA-Typen ein deutlicher Gewichtsvorteil erreicht, wodurch Potentiale für Leichtbaukonzepte weiter ausgeschöpft werden können. Während in den letzten Jahren Konzepte wie Gewichtsreduktion durch Metallsubstitution oder Engine Downsizing bereits stark ausgereizt worden sind, bieten kosteneffiziente CFK-Leichtbaukonzepte weiterhin die Möglichkeiten zur Gewichtseinsparung.

„Mit Wipag gewinnt die Albis-Gruppe ein Unternehmen hinzu, das zum einen über hochmoderne und zukunftsweisende CFK-Technologie verfügt und zum anderen langjährige Erfahrung im Closed-Loop Recycling-Geschäft besitzt“, erklärt Philip O. Krahn, CEO bei Albis Plastic. Closed-Loop bezeichnet Techniken wie zum Beispiel die Verbundtrennung von Instrumententafeln oder die Entlackung von Stoßfängern im Rahmen der werkstofflichen Kreislaufwirtschaft. Das hochentwickelte Closed-Loop-Verfahren bietet somit eine ideale Möglichkeit zur ressourcenschonenden Produktion.

Darüber hinaus bezieht Wipag aus verschiedenen Quellen recyclefähige hochqualitative PP-basierte Post-Industrial- und Post-Consumer-Materialien zur Aufbereitung. „Diese Open-Loop Aktivitäten bieten eine ausgezeichnete Plattform für unsere Altech-ECO-Produkte auf PP-Basis und ergänzen unser Angebot an hochwertigen Near-to-Prime Recycling-Compounds, die bereits heute in zahlreichen Anwendungen der Automobilindustrie eingesetzt werden“, kommentiert Bernd Sparenberg, Vice President Technical Compounds bei Albis.

www.albis.com

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